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Bastian Ihde & Joana Steffens
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Das finden in die eigene Selbstermächtigung und somit in die eigene Souveränität ist in meinem Empfinden eines der Bedeutsamsten, wenn nicht sogar der bedeutsamste Inhalt der menschlichen
Evolution. Es ist die Reise zu sich selbst. Dem Erinnern an unser wahres Sein.
Anhand des Umfangs dieser Zusammenfassung kann man erkennen, dass es nicht unbedingt leicht ist, die Bedeutung von Selbstermächtigung anhand eines Satzes zu beschreiben.
Da man Worte wie „Macht“ oder „Kraft“ unterschiedlich deuten kann, habe ich auch hierzu nachfolgend aus dem Herzen geschrieben.
In dem Wort Selbstermächtigung befinden sich die Ausdrücke „Selbst“ und „mächtig“. Vereinfacht gesagt, selbst mächtig. Man ist also selber mächtig. Die Macht kommt somit nicht von außen und ist
somit auch nicht abhängig von äußeren Faktoren, sondern Selbstermächtigung ist etwas innewohnendes. (Jedoch gibt es äußere Faktoren und Interessen, die versuchen, dass die Menschen nicht in ihre
natürliche, ursprüngliche Kraft finden, diese Kraft in sich wiederENTdecken.)
Das Selbst ist hierbei etwas völlig anderes als das Ich:
Denn das „Ich“ bezieht sich immer auf die von der Urquelle allen Seins „abgespaltenen“ Ego Aspekte innerhalb der 3D Wahrnehmung. Also einem recht begrenzten Ausdrucksbereich.
Man erkennt es auch anhand der Wortdeutung, da es ja nicht Ichermächtigung, sondern Selbstermächtigung heißt.
Selbstermächtigung ist immer ein Ausdruck des Erkennens etwas größeren in uns. Des Ewiglichen in uns. Aus dieser erweiterten Perspektive und Wahrnehmung von uns selbst, fließt unser
ursprüngliches Potenzial hinein in unser Erfahrungsfeld und Erfahrungsspektrum.
Es ist die Annahme und das Bekenntnis zu sich selbst und in die eigene Kraft.
Anzuerkennen, ein Ausdruck der Liebe und der Wahrheit zu sein, zu sich und anderen. Die Illusion eines Trennungsgedankens von einem "Ich" und einem "Du" zu erkennen, ihn aufzulösen und im
Dienste zu sich, gleichsam somit auch das Wohlergehen des Anderen zu fördern.
Über Generationen hinweg wurde uns über das öffentliche, gesellschaftliche Narrativ eingetrichtert, dass Macht etwas schlechtest, etwas böses sei. Man assoziiert diesen Begriff möglicherweise mit
einem Eroberer, einem Herrscher oder Kriegstreiber. Oder es ist in diesem Zusammenhang die Rede von den sogenannten „Mächtigen“.
Jedoch hat dies in Wahrheit mit Macht nichts zu tun, sondern ist eine Verdrehung und Pervertierung von Macht in einen Machtmissbrauch.
Somit ist es teilweise nicht verwunderlich, wenn manche Menschen sagen, dass sie mit Macht nichts zu tun haben wollen. Zum Teil auch auch in der Angst, man könne anderen durch Macht
unbeabsichtigt wehtun oder selber durch die Annahme und das eigene Wirken Konsequenzen erfahren.
Was geschieht jedoch, wenn wir nicht in der Selbstermächtigung sind, nicht zu uns und unseren innewohnenden Potenzialen stehen:
Es ist nicht nur, dass uns die authentische Begeisterung und die tiefe Erfüllung fehlt. Es entsteht zudem nicht nur ein Platzhalter, eine Art Vakuum, sondern eine Einladung an externe
Autoritäten, die sich dies zu Nutze macht. Es ist die Abwesenheit der Entfaltung unseres wahren Wesens.
Ein Platzhalter, der von jenen eingenommen wird, die kein Interesse daran haben, dass die Menschen ihre Stabilität, ihre Wurzeln und ihr Potenzial finden. Und Diese einem Einreden, dass andere,
sogenannte externe Autoritäten dies ja angeblich viel besser können, über das eigene Leben zu bestimmen. (Ein Beispiel ist das abgeben seiner Stimme bei einer Wahl, die einem dann nicht mehr zu
eigen ist, sondern in einer Wahlurne beerdigt wurde.) Das wahren der eigenen Stimme ist das wichtigste Gut, was wir in uns tragen.
Es wird niemand im Außen kommen, der uns befähigt, jetzt wieder in unser Potenzial zu finden, so nach dem Motto: „Ach ich hätte da eigentlich etwas völlig anderes, was ich gerne zum Ausdruck bringen möchte und wozu sich mein Herz sehnt. Wäre es in Ordnung dies zu tun.“
Selbstermächtigung ist etwas, was man selber in Anspruch nimmt. Man fragt nicht darum. Man erhebt sich selber in die eigene Kraft. Diese Kraft hat jedoch nichts mit Dominanz, einem Krieger oder
Zerstörung zu tun oder, dass man sich über andere stellen würde, sondern es ist etwas sanftes. Eine Offenbarung in uns selbst. Leise und voller Schönheit. Eine Neuausrichtung voller Wunder.
Warum sollte es Interessen geben, die nicht wollen, dass die Menschen in die Selbstermächtigung finden und somit auch nicht ihre natürliche Kraft, in ihr Potenzial:
Da sie selber keine Schöpfung und auch keine Evolution voran bringen können. Sie brauchen die Menschen als Batterien, als Energielieferanten. Ein beseelter Mensch, der dies durchschaut, sich
erinnert an sein wahres Potenzial und sich selbstermächtigt, ist unkontrollierbar.
Es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Eigenverantwortung und Selbstermächtigung. Ein Mensch, der die Verbindung zu sich und seiner Seele wieder hergestellt hat und in die Selbstermächtigung
gefunden hat, ist gleichzeitig auch in der Eigenverantwortung. Dies ist untrennbar miteinander verbunden. Jedoch muss es nicht unbedingt bedeuten, dass ein Mensch, der in der Eigenverantwortung
lebt, gleichzeitig auch in der Selbstermächtigung ist. Selbstermächtigung geht über „Ich nehme mein Leben selber in die Hand“ oder „Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Handeln“ hinaus.
Es ist der Teil in uns, der keinerlei Identifikation mit Ideen oder Vorstellungen der Person hat, also der Fiktion, sondern dem Sein, welches jenseits von Raum und Zeit entspringt.
Irgendwann, wenn wir unser physisches Körperkleid verlassen, stellt sich im Wesentlichen nur eine Frage:
Wieviel Liebe und Wahrheit konnten wir in die Welt bringen und haben wir wirklich authentisch und aus vollem Herzen zu uns gestanden.
Warum also nicht gleich damit beginnen.
Leben in der eigenen Selbstermächtigung ist jedoch nichts, was man beginnt, sondern es kommt von innen heraus als ein natürlicher Prozess und zugleich Geschehen ab einem gewissen Entwicklungsgrad
auf der Reise der Erfahrung, Mensch zu sein und sich wieder an den eigenen göttlichen Ursprung zu erinnern.
Es ist etwas Unvermeidbares im Evolutionsgeschehen. Vom scheinbaren Vergessen, zum Erinnern.
Selbstermächtigung kann nicht über das Wollen (zum Beispiel über ein Erzwingen) oder über den Verstand korrumpiert werden. Es geschieht in der Wahrheit des Herzens und ist ein unbeschreibliches
Geschenk der Offenbarung, des Erinnerns, des Verbindens zu sich selbst.
Ist die Verbindung zu sich selbst wieder hergestellt, stellt sich nicht die Frage, ob man Selbstermächtigung voranbringt oder nicht. Ab einem gewissen Entwicklungs- und Erkenntnisgrad, ist dies
unabdingbar. Es ist der gelebte und verwirklichte authentische (Selbst-)Ausdruck des Bewusstseins innerhalb der Verkörperung.
In der Anbindung zu sich selbst, den innewohnenden Potenzialen, Gaben, Talenten und Fähigkeiten zu leben und somit in der eigenen Selbstermächtigung, ist etwas völlig Natürliches.
Das finden in die eigene Selbstermächtigung und somit die Annahme in die eigene Kraft und JETZT zu sich zu stehen, für Wahrheit einzustehen, ist meines Empfinden nach, das Wichtigste,
Wesentlichste und Entscheidendste, jetzt zu dieser Zeit.
Selbstermächtigung ist das Erkennen und die Annahme des eigenen Heilseins, Ganzseins, des Vollständigseins aus einem erweiterten Bewusstsein, über das eigene Menschsein hinaus.
In der Selbstermächtigung fragt man sich nicht, was der Einzelne schon zu tun oder zu bewirken vermag, sondern man weiß. Es ist kein Verstandes Wissen, sondern ein Wissen im inneren des Herzens.
Selbstermächtigung hat nichts mit kämpfen oder erkämpfen zu tun, denn es geschieht als Integration in Einklang und Harmonie mit dem natürlichen Fluss des Lebens in Form einer Erweiterung von
Dankbarkeit, Glück, Gelassensein und dem Potenzial der Erfüllung mit einer Fokusverlagerung von außen nach innen.
Folglich wird Glück im Inneren erfahren, durch die Verbindung zu sich selbst, was zunehmend auch Glück im Außen anzieht. (Wie im Inneren, so auch im Äußeren. In Wahrheit eins und ohne
Trennung.)
Selbstermächtigung bedeutet auch das Erkennen des inneren Reichtums und der Fülle, das bereits beschenkt worden sein, statt dem Mangel von, man hat noch nicht.
Es gibt auch kein Warten oder Vergleichen in Bezug auf Entscheidungen anderer oder im Hinblick auf eine kritische Masse. Man selbst ist (sein eigener) Vorreiter ohne einen Richtungsgeber im
Außen.
Selbstermächtigung beinhaltet das Vertrauen und die Wertschätzung in sich selbst ohne sich mit anderen zu vergleichen oder zu duellieren.
Kein Gehorsamkeitsdenken und keine künstlichen auferlegten Strukturen. Keine Übervorteilungsgedanken, denn jemand, der im Ausdruck der Selbstermächtigung lebt, weiß, dass dies ein Ausdruck von
Mangelbewusstsein wäre. Stattdessen sieht man seinen Gegenüber auf der Seelenebene und als verkörperten Ausdruck der Seele und nicht innerhalb der Identifikations- bzw. Illusionsebene.
Durch die Energieanhebung des eigenen Energielevels, die die Selbstermächtigung mit sich bringt, ist es immer leichter, sich nicht nur selber zu spüren, wahrzunehmen, sondern die Energie in sich
zu halten und zu stabilisieren, ohne das Level des eigenen Energie- bzw. Schwingungsniveaus von äußeren Einflüssen abhängig zu machen.
Aus energetischer Sicht ist die Selbstermächtigung eine (Energie-)Anhebung in eine höhere Frequenz zu mehr Licht, mehr Leuchtkraft und mehr Vibration, von innen, aus sich selbst
heraus.
Die (Energie-) Anhebung ist auch als eine energetische Aufrichtung zu sehen, in der sich das Gesamtsystem und die Körperzellen wieder an den göttlichen, natürlichen Lebensstrom ausrichtet.
Ein ausgeglichenes Energiefeld, wirkt sich somit auch lebensbejahend auf die Gesundheit und Regeneration aus. Licht bringt auch immer Klarheit. Klarheit auch in Bezug auf Inspiration, Intuition
und Kreativität sowie das finden in den individuellen Selbstausdruck.
Seinen eigenen Raum wieder (authentisch) wahrzunehmen, wieder einzunehmen, bringt auch immer das Potenzial der inneren Stille mit sich. Die innere Stille ist der Zustand des
Empfangens, der Raum der Antworten. (Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass man die Menschen versucht, u.a. mit viel Lärm und Beschäftigungen vom WESENtlichen abzulenken.)
Selbstermächtigung bedeutet auch Erweiterung und Weite. Erweiterung im Erkennen von Möglichkeiten und Weite im (Ur-)Vertrauen im Gegensatz zur Enge und Angst.
Es ist auch eine Erweiterung in die Achtsamkeit. Auch achtsam zu sein, wo die Aufmerksamkeit und somit (Lebens-)Energie hingelenkt wird und wo (lieber) nicht. Ein aktiver, zunehmend bewusster
Energiemotor, der mehr und mehr erkennt, was einem gut tut und was nicht.
Somit hat Selbstermächtigung auch immer mit Bewusstsein zu tun. Licht und Erkennen in einem zunehmend bewussteren Erfahrungsraum.
Selbstermächtigung bedeutet auch Selbstreflexion und Entscheidungen abzuwägen.
Zudem bedeutet Selbstermächtigung auch, Beobachter aus einer erweiterten Sicht/Perspektive und zugleich auch Umsetzung und handeln. Also gleichzeitig auch präsent und aktiv in die eigene
Umsetzung zu finden, während man herausgelöst vom Weltgeschehen, den Dramen und Ablenkungen, frei und ungestört agiert.
Durch das Beobachten, ist es einem möglich, klarere Sicht auf die Perspektive und Sichtweise eines anderen zu haben und entsprechend empathisch zu agieren. Somit ist Empathie
eine wesentliche Eigenschaft, die in der Selbstermächtigung als natürlicher Wesensausdruck präsent ist.
Es bedeutet auch, Unrecht zu erkennen und von Wahrheit zu unterscheiden.
Opfer-, Täter- und Retterrollen werden aufgelöst. Man ist stattdessen sein eigener Souverän. Das Prinzip von Ursache und Wirkung kann klarer erfasst werden. Traurig zu sein, Angst zu haben oder
wütend zu sein ist menschlich und gehört zur menschlichen Erfahrung dazu. Ein selbstermächtigter Mensch wird dies nicht werten, sondern annehmen, durchfühlen und „weitergehen“, ohne sich mit dem
Gezeigten zu identifizieren. Es werden friedsame Lösungen, zum höchsten Wohle für alle angestrebt, statt im Übervorteilungsgedanken zu handeln. Man hat das Bestreben nach Ausgeglichensein
und so fördert ein selbstermächtigtes Wesen immer etwas Lebensbejahendes was es anstrebt und nicht, gegen etwas zu sein, um ansonsten die eigene Energie für etwas aufzubringen, was
Widerstand und Schwere erzeugen würde.
Es gibt keinen Leistungsgedanken, eine Suche nach Anerkennung oder Erwartungen im Außen, sondern man ist in sich selbst verankert und sein eigenes Vorbild. Man lässt sich nicht durch
Vorstellungen oder Gesinnungen anderer (be-)drängen oder lenken und ist auch kein Missionierer oder jemand, der andere überzeugen möchte.
Es ist somit auch die Akzeptanz und der Frieden, andere so sein zu lassen, wie sie sind.
Man ist wie ein Leuchtturm der in der Dunkelheit leuchtet, Orientierung gibt und sein Licht trotz Schwankungen im Außen, sprich Wetterveränderungen, hält. Durch das sich Erlauben, in die innere
und somit auch äußere Ausdehnung und Weite zu gehen, findet auch die innere Seinskraft mit ihren Potenzialen ihren Ausdruck.
Zusammengefasst ist Selbstermächtigung ein Jubel, Tanz und die größte Freude der Seele, die wir durch unser Entfalten, durch unser Wirken, im Dienste für die Schöpfung, das Leben und somit auch
für uns, bewirken. Es bringt das Potenzial der Erfüllung mit sich. Ein unbeschreibliches Geschenk des Herzens und der Dankbarkeit.
Vielleicht konnte ich dir mit diesen Inhalten beitragen, dass du dich wieder an dich und die Schönheit deines Herzens erinnerst und dir Mut machen, sofern du nicht schon bereits in der Umsetzung
bist, einfach du selbst zu sein.
Von Herzen und Danke für dein Sein, für dein Wirken, für die Liebe die du hervorbringst.
Bastian
Februar 2026
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